Omega-3 trotz Alleinfuttermittel: Warum eine Supplementierung bei Hund, Katze und Pferd meist sinnvoll ist

14. April 2026 um 19:30-21:00

Omega-3 trotz Alleinfuttermittel: Warum eine Supplementierung bei Hund, Katze und Pferd meist sinnvoll ist

Dr. Jessica Farger

Wann & Wo

14. April 2026 um 19:30-21:00 Uhr

Thema

Alleinfuttermittel sollen Tiere rundum versorgen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass gerade die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA oft in unzureichender Menge enthalten sind. Insbesondere bei Hunden, Katzen und Pferden kann eine gezielte Supplementierung den Unterschied machen.In diesem Webinar werfen wir einen Blick auf die ernährungsphysiologischen Grundlagen, zeigen die Lücken in gängigen Fütterungskonzepten auf und diskutieren, warum eine zusätzliche Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren meist sinnvoll ist. Dabei betrachten wir wissenschaftliche Evidenz, therapeutische Potenziale und praxisnahe Empfehlungen für Tierhalter:innen und Fachpersonal.

Dozentin

Dr. Jessica Farger ist promovierte Zell- und Molekularbiologin und hat in der Diagnostik neurologischer Erkrankungen geforscht. Heute übersetzt sie wissenschaftliche Erkenntnisse in verständliche Strategien für den Hundealltag. Ihr Ziel ist es, Hundeleben möglichst gesund zu gestalten.

Inhalt des Webinars

  • Grundlagen: Welche Omega-3-Fettsäuren sind essenziell und warum spielen EPAund DHA die entscheidende Rolle?
  • Alleinfuttermittel im Check: Warum der deklarierte Nährstoffgehalt oft nichtausreicht, um den Bedarf zu decken
  • Speziesvergleich: Hund, Katze und Pferd – Unterschiede im Stoffwechsel und inder Umwandlung von Vorstufen wie ALA
  • Praktische Umsetzung: Worauf bei der Auswahl und Dosierung von Omega-3-Präparaten geachtet werden sollte
  • Gesundheitliche Relevanz: Auswirkungen von Defiziten und positive Effekte einer Supplementierung auf Gelenke, Haut und Immunsystem

Omega-3 in der Entwicklung – Warum trächtige und junge Hunde besonders profitieren

13. Oktober 2026 um 19:30-21:00

Omega-3 in der Entwicklung – Warum trächtige und junge Hunde besonders profitieren

Dr. Jessica Farger

Wann & Wo

13. Oktober 2026 um 19:30-21:00 Uhr

Thema

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA (Docosahexaensäure), spielen eine zentrale Rolle in der neurologischen, visuellen und immunologischen Entwicklung von Welpen, sowohl in der Trächtigkeit als auch in der frühen Lebensphase. Studien aus der Tiermedizin und Humanernährung legen nahe, dass DHA insbesondere die Entwicklung von Gehirn und Netzhaut unterstützt. Dennoch wird dieser Bedarf in der Praxis bei der Ernährung tragender Hündinnen und bei der Aufzucht junger Hunde häufig unterschätzt. Dieses Webinar beleuchtet die physiologischen Grundlagen der Omega-3-Versorgung, gibt einen Überblick über die derzeitige Studienlage zu Reproduktion und Entwicklung und diskutiert, wie Halter:innen und Züchter:innen die Versorgung mit EPA und DHA gezielt optimieren können.

Dozentin

Dr. Jessica Farger ist promovierte Zell- und Molekularbiologin und hat in der Diagnostik neurologischer Erkrankungen geforscht. Heute übersetzt sie wissenschaftliche Erkenntnisse in verständliche Strategien für den Hundealltag. Ihr Ziel ist es, Hundeleben möglichst gesund zu gestalten.

Inhalt des Webinars

  • Entwicklung & Bedarf: Warum trächtige Hündinnen und Welpen einen besonders hohen Bedarf an DHA haben
  • Nervensystem & Lernen: DHA als Schlüsselbaustein für Gehirn- und Netzhautentwicklung
  • Studienlage: Welche positiven Effekte von Omega-3 (insbesondere DHA) in Bezug auf Fruchtbarkeit, Entwicklung und Immunsystem aktuell diskutiert werden
  • Praxis im Fokus: Welche Kriterien bei der Auswahl von Omega-3-Präparaten für trächtige Hündinnen und Welpen aktuell diskutiert werden und warum Dosierungsfragen besondere Sorgfalt erfordern



Fütterungskonzepte bei chronischen Magen-Darm-Problemen des Hundes – Von der Spurensuche zur individuellen Ernährungslösung


Fütterungskonzepte bei chronischen Magen-Darm-Problemen des Hundes – Von der Spurensuche zur individuellen Ernährungslösung
 

Dr. Rebecca Huhmann

Thema

Die Ursachen von chronischen Magen-Darm-Symptomen sind vielfältig.

Gemein haben die meisten Fälle, dass die Fütterung eine große Rolle spielt- sowohl als Auslöser der Problematik als auch in der Therapie.

Wir besprechen mögliche Ursachen für anhaltende Magen-Darm-Symptome, das diagnostische Vorgehen und beleuchten die unterschiedlichen Faktoren, die für Magen-Darm-Patienten in Bezug auf die Fütterung eine Rolle spielen.

Take aways

  • Chronische Magen-Darm-Probleme beim Hund sind oft multifaktoriell – körperliche, psychische und fütterungsbedingte Ursachen müssen systematisch abgeklärt werden.
  • -Diagnostik erfordert einen strukturierten Ansatz – von Blut- und Kotuntersuchungen über Bildgebung bis hin zu Fütterungs- und Verhaltensanalysen.
  • Für eine magendarmschonende Fütterung spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Dazu gehören, die Verdaulichkeit des Futters, das Mischungsverhältnis aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, der Ballaststoffgehalt des Futters bis hin zur Auswahl passender Zutaten bei Futtermittelallergien.
  • Fütterungsmanagement ist entscheidend – Mahlzeitenstruktur, durchdachte Futterauswahl und langsame Einführung neuer Komponenten verbessern die Verträglichkeit.
  • Nahrungsergänzungen können die Magen-Darm-Gesundheit gezielt unterstützen, müssen aber individuell dosiert werden.

Dozentin

Dr. Rebecca Huhmann absolvierte ihr Tiermedizinstudium an der Justus-Liebig- Universität Gießen. Nach Abschluss der Approbation im Jahr 2016 arbeitete sie als Tierärztin in einer Kleintierpraxis in Nordrhein-Westfalen, wo sie die Ernährungsmedizin mit den Bereichen Internistik und vor allem der Dermatologie und Allergologie verknüpfen konnte. Seit Januar 2020 ist Sie Inhaberin einer Überweisungspraxis für Fütterungsberatung für Hunde und Katzen (www.rh-vet.com).

Omega-3  für das Nervensystem – Erkenntnisse aus der Human- und Möglichkeiten für die Veterinärmedizin

Omega-3  für das Nervensystem

Erkenntnisse aus der Human- und Möglichkeiten für die Veterinärmedizin

Dr. Jessi Farger

Thema

Omega-3-Fettsäuren spielen eine zentrale Rolle für die Gesundheit des Nervensystems, sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin. Insbesondere DHA (Docosahexaensäure) ist ein essenzieller Baustein der Nervenzellen und entscheidend für die Funktion des Gehirns und der peripheren Nerven. Studien legen nahe, dass Omega-3 entzündliche Prozesse im Nervensystem reduzieren, die Regeneration fördern und somit neurodegenerative Erkrankungen positiv beeinflussen kann. In diesem Webinar beleuchten wir die Bedeutung von Omega-3 für das Nervensystem. Wir gehen der Frage nach, wie diese essenziellen Fettsäuren zur Vorbeugung und Therapie neurologischer Erkrankungen bei Tieren eingesetzt werden können, und geben einen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Dozentin

Jessi Farger ist promovierte Zell- und Molekularbiologin und hat im Bereich Diagnostik für neurologische Erkrankungen geforscht. Heute macht sie Wissenschaft für Hunde mit den Schwerpunkten Gelenkerkrankungen.

Inhalt des Webinars

Aufbau und Funktion: Warum DHA essenziell für die Struktur und Funktion von Nervenzellen ist.

Entzündungshemmung und Neuroprotektion: Wie Omega-3 das Nervensystem schützt und degenerativen Prozessen entgegenwirkt.

Einsatzgebiete in der Veterinärmedizin: Anwendungsbeispiele bei Epilepsie, kognitiven Dysfunktionen und weiteren Erkrankungen des Nervensystems

Praktische Umsetzung: Worauf bei der Auswahl und Dosierung eines Omega-3-Produkts zu achten ist, um den maximalen Nutzen für das Nervensystem zu erzielen.

Omega-3 in der Tiermedizin: aktuelle Forschung und therapeutische Potenziale

Omega-3 in der Tiermedizin: aktuelle Forschung und therapeutische Potenziale

Jessi Farger

Thema

Der therapeutische Nutzen von Omega-3 Fettsäuren hat sich auch in der Veterinärmedizin bereits herumgesprochen. So haben wir Evidenzen dafür, dass Omega-3 beispielsweise Symptome einer Arthrose mindern und dermatologische Erkrankungen verbessern kann. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Interesse an diesem Thema in der Medizin intensiviert. Allein in den letzten zehn Jahren wurden mehr als 20.000 wissenschaftliche Arbeiten zur therapeutischen Anwendung von Omega-3-Fettsäuren veröffentlicht.

Gemeinsam wollen wir uns einen Überblick verschaffen. Für welche Anwendungsgebiete haben wir in der Tiermedizin bereits greifbare Daten und welche Erkenntnisse lassen sich noch aus der humanen Forschung für potenzielle Einsatzbereiche ableiten?


Dozentin

Jessi Farger ist promovierte Zell- und Molekularbiologin und hat im Bereich Diagnostik für neurologische Erkrankungen geforscht. Heute macht sie Wissenschaft für Hunde mit den Schwerpunkten Gelenkerkrankungen und ihrem eigenen Zeckenexperiment.